Weil sie in der Welt, in die sie hineinwachsen, mit jenen großen Problemen konfrontiert sein werden, über die wir jetzt nur reden, können sich die Kinder von heute den Luxus unserer Verschwendungssucht nicht leisten. Denn einmal erwachsen, müssen ihnen alle die kleinen Opfer zur zweiten Natur geworden sein, die zu bringen der Erwachsenengeneration von heute aus Bequemlichkeit und Gewohnheit nicht gelingt. Im Gegensatz zu uns müssen Kinder kaum erst zu einem umweltbewussten Verhalten motiviert werden. Woran es ihnen aber mangelt, ist das Wissen um die Möglichkeiten, wie ihr Aktivitätspotential eingesetzt werden kann, also eine taugliche und auf kindliches Sprachverständnis abgestimmte Orientierungshilfe. Die zwischen einer übersichtlichen Bestandsaufnahme und sechs Öko-Experimenten eingebetteten "fünfzig starken Sachen" schlagen den jungen Lesern jeweils in Form von Gebrauchsanweisungen vor, was sie tun können, regen die Neugier an, ermuntern zu Aufmerksamkeit, kritischer Beobachtung und umweltbewusstem Handeln. 

Javna, John: Kinder machen 50 starke Sachen, damit die Welt nicht umfällt. Hamburg; Carlsen Verl., 1991.158 S., DM 14,801sFr 12,50 / öS 115,40