Das Buch entstand im Gespräch mit pendo-Verlegerin Gladys Weigner. Offen beantwortet M. Mitscherlich Fragen zum Thema Mann/Frau, zu ihren eigenen Büchern und Begriffen daraus. Dem Titel des Buches: Die Zukunft ist weiblich, fügt sie hinzu » ... oder es gibt sie nicht.« Denn gerade das Wissen und die Erfahrung eigener Unterdrückung hat Frauen oft auch eine besondere Kraft vermittelt, wenn es um Einfühlungsvermögen in andere (Unterdrückte) geht. Gesellschaftliche und politische Umgangsformen haben wahrscheinlich nur bei Übernahme solch »weiblicher« Eigenschaften noch eine menschliche Zukunft.

 Mitscherlich, Margarete: Die Zukunft ist weiblich. Zürich: pendo- Verl., 1987. 112 S.