Ob durch verbale oder optische Äußerungen festgelegt, allenthalben wird in dieser Dokumentation deutlich, dass besonders' Kinder und Jugendliche vielfach nicht optimistisch, sondern sehr oft fatalistisch bis pessimistisch in die Zukunft blicken. Bei einigen machen sich gravierende Ängste breit, die sich auf den Zustand der Natur oder den städtischen Lebensraum beziehen und nachweislich auch pathogene Auswirkungen haben können. Um hier gegenzusteuern, müssten Kinder und Jugendliche verstärkt die Möglichkeit erhalten, ihre Zukunft mitzubestimmen, gedanklich und real. Eine Rahmenbedingung dafür schuf die Stadt München Ende der 80er Jahre, indem sie sich an der WHO-Initiative "Gesunde Städte" beteiligte. Im Zuge dieses Projektes wurden verschiedene Arbeitskreise eingerichtet, die methodisch und inhaltlich vorgestellt werden. Erfolg und Dauerhaftigkeit all dieser Aktivitäten gestalteten sich recht unterschiedlich, doch gibt es Motivation genug, um weiterzumachen. Im Gegensatz zu diesen demokratie- und gesundheitspolitisch weitsichtigen Ansätzen aktiver und kritischer Welterfahrung, bleibt der sich speziell an Jugendliche wendende Bildatlas der Welt. Entdecken - vergleichen - Wissen erweitern. Text: Richard Kemp, IIlustr.: Brian Delf. München: ars ed, 1991. 80S., DM 29,80/ sFr 25,30 / öS 232,40 in konventionellen Bahnen. Va. bei der graphischen Gestaltung bedient man sich klischeehafter Zuordnungen: Ferrari und Parmesan für Italien, die Lipizzaner für Wien und Bier für Bayern. S. Sch.

München - WerkStadt der Zukunft. Aktionen, Projekte und Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dokumentation. Hrsg. vom Arbeitskreis "Zukunftswerkstätten". München: Selbst-Verl., 1992. 625., DM 20,-/ sFr 17,-/ öS 156