Nach der Pensionierung wollen sich viele nicht mehr mit dem »Bestleben« vor dem Tod zufriedengeben. Mehr und mehr setzt sich die bewusste Gestaltung des dritten Lebensabschnittes durch.  Anhand einiger Beispiele werden die Gründe für das Studium nach der Berufstätigkeit erläutert. Genannt werden das Nachholmotiv, Anschlusslernen oder Leistungsvergleich. Freude, Verwirklichung des Jugendtraumes sowie der Wunsch, die im Leben gestellten Fragen zu beantworten oder die gemachten Erfahrungen zu strukturieren. Neben vielschichtigen persönlichen Motiven wird als hauptsächlicher Antriebsmotor das» lebensgeschichtlich verankerte Interesse an 'Persönlichkeitsbildung'« hervorgehoben.

Dettmer-Finke, Reinhild: Opas und Omas an der Uni. Was sind das für Menschen, die nach ihrem Arbeitsleben noch ein Studium beginnen? In: DAS. 1987. Nr. 41 v. 11.10., S. 20