Gleich zwei Ausgaben von „politische ökologie“ beschäftigen sich mit Energiefragen. In „Post-Oil City“ werden Ansätze für eine neue Urbanität mit bedeutend weniger Energieverbrauch zur Diskussion gestellt – etwa die Transition Town-Bewegung, Initiativen für urbane Subsistenz, das „Ökopolis“-Konzept des World Future Council oder das Modell einer Patchwork-Mobilität des Verkehrsclub Deutschland. In „Spannungsgeladen“ werden unterschiedliche Aspekte der Energiewende dargestellt wie dezentrale versus zentrale Konzepte (Eurosolar-Mitarbeiterin Imre Pontnagel plädiert vehement für erstere), die Partizipation von BürgerInnen in Energieprojekten oder mögliche Fallen, wenn sich Alternativenergieunternehmen den üblichen Marktbedingungen unterwerfen. H. H.

 

Post-Oil City. Die Stadt von morgen. Politische Ökologie, März 2011. München: ökom. 144 S. € 16,90 [D],17,40 [A], sFr 22,80 ISBN 978-3-86581-255-1

 

Spannungsgeladen. Die Zukunft der Energie- versorgung. Politische Ökologie, September 2011. München: ökom. 144 S. € 16,90 [D],17,40 [A], sFr 22,80 

 

ISBN 978-3-86581-230-8