Der von Robert Jungk beschworene „Leitstern Hoffnung" hat, so scheint es, seine Strahlkraft verloren. Sorgenvolle, auch zynische Beobachter des Weitergangs weisen durch eine Vielzahl von Fakten und  Daten überzeugend nach, dass dichte Nebel die Orientierung erschweren, und Zusammenhänge oft nicht erkennen lassen. Doch was haben das Projekt "Ökostadt Basel" die indische Chipkobewegung, das „Darmstädter Signal“ und das amerikanische "Trickle-up-Program" gemeinsam? Sie sind Beispiele dafür, dass die weitverbreitete Einschätzung der sogenannten" Realisten" nur einen Teil der Wirklichkeit darstellt. Wer um die Vielzahl der weltweit tätigen Initiativen weiß, die trotz aller Widerstände meist erfolgreich für soziale Erfindungen, den Schutz der Natur, eine humane Wirtschaftsordnung, die Entspannung von unten u.a. eintreten, der wird sich nicht so leicht dem Heer der Zweifler und Zögerer zuordnen lassen. Zugegeben: Der Einwand, dass diese Initiativen die Entwicklung in die falsche Richtung nur bremsen, nicht aber verhindern könnten, ist zwar ernst zu nehmen unverantwortlich aber wäre es, Engagement und Hilfe zu versagen, wo sie dringend geboten sind. Wenn wir an dieser Stelle auch nur 51 von mehr als 600 Modellen und Projekten aus aller Welt veröffentlichen konnten, von denen wir bisher Kenntnis haben so wollen wir auch diese - sowie andere mehr wie einer "Datenbank der Hoffnung" erfassen und zugänglich machen, um Anregung zur Nachahmung und Mitarbeit zu geben.