Der Autor liefert zunächst eine Chronik der UFO-Beobachtungen. Anhand bisher unveröffentlichter Fakten, die Geheimberichte der amerikanischen Weltraumbehörde NASA einschließen, sucht Buttlar zu beweisen, dass Außerirdische die Menschheit beobachten. Die UFO-Forschungsgruppe GSW geht davon aus, dass 60 % aller Beobachtungen als Verwechslung, 20 % als Fälschung und die restlichen 20 % als reale UFO-Erscheinungen angesehen werden können. Nachdem Radioastronomen 1984 ein Planetensystem entdeckt haben, dessen Spektralanalyse erdähnliche Lebensbedingungen ergab, muss nach Ansicht Buttlars die Existenz außerirdischen Lebens als sehr wahrscheinlich angenommen werden. Diese Chronik der UFO-Entdeckungen ist amüsant zu lesen und regt zu Überlegungen an. Folgt man Buttlar bei seinen Ausführungen über den »Superraum« und die „Einstein-Rosen-Brücke“, ist man zum Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Fiktion geworden. Seine Spekulationen bezüglich der Fortbewegung von Raumschiffen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit werden nach unseren physikalischen Erkenntnissen auch weiterhin als Science-Fiction gelten müssen.

Buttlar, Johannes v.: Sie kommen von fremden Sternen. Intelligenzen im All. München: Droemer Knaur, 1986.272 S.