"Die Bewohner des Planeten Erde führen im Stillen ein gigantisches Experiment mit ihrer Umwelt durch." Wie ungewiss der Ausgang dieses Experimentes ist, versucht Pearce darzustellen. Ausgehend von einer groben Skizzierung der Geschichte des Planeten wird zunächst auf Naturphänomene wie Ausbreitung der Wüsten und das Ökosystem Regenwald eingegangen, um schließlich Theorien eines alles umfassenden biologischen Regelmechanismus vorzustellen. Dass scheinbar zusammenhanglose Naturkatastrophen wie Ozonloch, Algenpest, Dürre in Afrika und Waldsterben in Wechselwirkung mit dem Treibhauseffekt stehen, wird im Hauptteil des Buches dargestellt. Der Autor sieht den Menschen zwischen diesen Mächten einmal in seiner Hilflosigkeit, Naturphänomene vorauszusagen und zu begründen, und andererseits als schuldig, durch seine Lebensweise und sein Eingreifen in die Natur unvorhersehbaren Schaden anzurichten. Eine Fülle von Informationen und neueste Forschungsergebnisse wurden in diesem Buch verglichen, mögliche Alternativen aufgezeigt. 

Pearce, Fred: Treibhaus Erde. die Gefahren der weltweiten Klimaveränderungen. Braunschweig: Westermann, 1990. 295 5., DM 32,- / sFr 28,40 / öS 249,60