Im Rahmen einer Vorlesungsreihe an der Universität Dortmund präsentierten WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen verschiedene Positionen zu Fragen der Bildungstheorie,

 

-kritik und -forschung. Dabei wird u. a. dem Wandel der Bildungssemantik (Andreas v. Prond-

 

zcynsky), der Aktualität des klassischen Bildungsbegriffs – Wilhelm von Humboldt, der unter Bildung die „höchste“ und zugleich „proportionierlichste Entfaltung aller menschlichen Anlagen“ verstanden wissen wollte (vgl. S. 36) kommt dabei eine wesentliche Rolle zu – (Hans-Christoph Koller) oder der Bedeutung des Bildungsromans der frühen Moderne als Impuls für die Pädagogik nachgegangen (York-Gothart Mix). Dem Zusammenhang von „Spaß-Verpflichtung und Moral-Verführung“ als „unsichtbares Bildungsprogramm von Jugendzentren“ (Ronald Hitzler) und den biowissenschaftlichen Voraussetzungen von Bildung (Annette Scheunpflug) gelten weitere Überlegungen.

 

Mehr dazu in:

 

Wie ist Bildung möglich? Hrsg. v. Lothar Wigger. Bad Heilbrunn: J. Klinkhardt, 2009. 229 S., € 17,90 [D], 18,50 [A], sFr 31,30; ISBN 978-3-7815-1505-5