EUROpäische Tragödien

„Die Euro-Zone steuert meiner Ansicht nach auf eine Tragödie historischen Ausmaßes zu“, warnte unlängst der Investmentguru George Soros, der 1992 erfolgreich gegen das britische Pfund spekulierte und das europäische Währungssystem fast zum Einsturz brachte. Aktuelle Sparpakete und Regenschirme in Verbindung mit dem gefeierten Fiskalpakt treiben Europa immer mehr in eine deflationäre Schuldenfalle. Die ungedeckten Ausgaben steigen weiter und die Wirkung der Finanzspritzen verpuffen, gleichzeitig eskalieren die sozialen Probleme in den Pleitestaaten. Zahlreiche Ökonomen gehen wie Soros vom Schlimmsten aus und sprechen gar vom Ende des Euro bzw. halten eine Währungsreform für unausweichlich. Und in der Tat wurden bisher die systemischen Ursachen der Krise kaum wirksam bekämpft. Alfred Auer hat sich einige der Argumente angesehen, nicht ohne einen Blick über den Tellerrand der Mainstream-Ökonomie zu werfen.

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