Das Fenster zum Raum

Zwei aktuelle Publikationen thematisieren wissenschaftstheoretische Neujustierungen der Stadtsoziologie und der Raumordnung. Karl-D.Kaim plädiert für die Überwindung des sektoralen Denkens und für die Etablierung interdisziplinär ausgerichteter Raumwissenschaften, in denen Architektur, Raumplanung und Sozialforschung integriert werden. Der Stadtsoziologe Thomas Wüst skizziert unterschiedliche Leitbilder in der Stadtentwicklung (Urbanität durch Dichte, nachhaltige Stadtentwicklung, New Urbanism) und insistiert auf der Repolitisierung der Stadtentwicklung, die diese der einseitigen Ökonomisierung (Standortfrage) entreißt. H. H.

Kaim, Karl-D.: Das Fenster zum Raum. Opladen: Leske + Budrich, 2003. € 16,90 [D], 17,40 [A], sFr 29,60, ISBN 3-8100-4050-9

Wüst, Thomas: Urbanität. Ein Mythos und sein Potenzial. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004. 184 S., € 19,90 [D], 20,50 [A], sFr 34,80, ISBN 3-8100-4119-X

Related Posts

Sennett-Die-offene-Stadt
Die offene Stadt
Globalisierung, Stadträume und Lebensstile
Telematic Cities
Das Ende der zivilisierten Stadt?

Leave a Reply