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Tage der UtopieErgebnisse und Impulse der Tagung

Die „Tage der Utopie“ sind eine einwöchige Veranstaltungsreihe, die seit 2003 alle zwei Jahr im Bildungshaus St. Arbogast in Vorarlberg (Österreich) stattfindet. Wichtige Ergebnisse und Impulse der Tagung 2017 liegen in Form des Buches „Tage der Utopie: Entwürfe für eine gute Zukunft“, herausgegeben von Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger, vor. Der Band bietet ein weites Spektrum an Ideen, die zum Weiterdenken anregen. Manche der Ideen sind abstrakt, andere manifestieren sich bereits in konkreten Projekten. Dazu gehört ein Projekt der Reform der Pflege in den Niederlanden mit dem Namen „Buurtzorg Nederland“ bei dem Pflegedienstleistungen entbürokratisiert und dezentralisiert wurden.

Daneben kommen Friedrich Glasl, der über „Frieden! – Sehnsucht, Utopie, Vision?“ nachdenkt, und Hartmut Rosa, der sein Konzept der „Resonanz“ erklärt, zu Wort. Die Herausgeber Gögl und Kittinger machen sich in ihrer Einleitung Gedanken über die Utopie: „Die Utopie eröffnet durch ihre Differenz zum Bestehenden ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als eine Öffnung von Schwung und Richtung. Aufmachen – sich öffnen für die eigenen Sehnsüchte, Werte, Visionen. Und sich gemeinsam zu bewegen.“ (S. 10). Stefan Wally

 

Bei Amazon kaufenGögl, Hans-Joachim; Kittinger, Josef : Tage der Utopie: Entwürfe für eine gute Zukunft. Hohenems: Bucher-Verl., 2017. 159 S., € 14,- [D/A] ISBN 9-783990184059

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