Die Transitionbewegung

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    Titel_Hopkins_Machen_fb„Zwischen dem, was wir als Einzelne tun können, und dem, was Regierungen tun können, liegt ein großes unerschlossenes Potenzial, das ich die Kraft des Einfach-Jetzt-Machens nenne“, so Rop Hopkins, Begründer der internationalen Transition-Bewegung. Diese basiert auf der Überzeugung, dass wir viele praktische Schritte von Gruppen brauchen, um durch lokales Handeln die Welt zu verändern. In mehreren tausend Städten gibt es mittlerweile Transition-Initiativen, allein 120 sind es im deutschen Sprachraum. Menschen dafür zu gewinnen, sich gemeinsam für neue Zukunftslösungen, etwa in Energiegenossenschaften oder durch Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe zu engagieren, lautet das Ziel. Dabei handelt es sich um eine urbane Bewegung, die Kommunen fit für das postfossile Zeitalter machen möchte. In seinem Buch beschreibt Hopkins zahlreiche Beispiele aus vielen Ländern der Erde, wie in gemeinschaftlichen Projekten Neues geschaffen wurde. Ein faszinierendes Buch, das zum Mit-Machen einlädt. Auf der Homepage der Transition-Bewegung findet man/frau u.a. den „Transition Leitfaden“ als Hilfestellung für das Gründen einer Initiative.

    Hans Holzinger

    Rop Hopkins:  Einfach.Jetzt.Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. München, Ökom 2013, € 12,95.

    Links: www.transitionnetwork.org | www.trasnition-initiativen.de

    Am 7. Oktober 2014 wurde es mit LH-Stv. Astrid Rössler in der Robert-Jungk-Bibliothek vorgestellt. Mehr: http://jbzzukunftsbuch.wordpress.com

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